Nur nicht wegen Spielen weinen
 đŸŽ¶

Es ist Samstag, der 12.11. und um 15 Uhr ist Hallenöffnung in Spich – wir haben Heimspiel und gleichzeitig eines der wichtigsten dieser Saison. Wir sind alle fit, auch die feierlustigen vom 11.11. waren zeitig im Bett, um sich dem heutigen Gegner wĂŒrdevoll zu stellen. Dennoch liegt eine gewissen Anspannung in der Luft, wie sind nervös. Das heutige Spiel gegen die Mannschaft des TV Rheingold ZĂŒndorf II entscheidet darĂŒber, wer sich nun endlich den Platz an der Tabellenspitze erobert und gleichzeitig dem Aufstieg ein StĂŒck nĂ€herrĂŒckt.

16 Uhr Aufschlag Spich: Wir finden langsam, wenn auch noch sehr nervös in den Satz. Unsere Fanbase mit Trommel und Gesang ermutigt und jubelt mit uns. Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Gegnerinnen. Es trennen uns lediglich ein bis zwei Punkte, doch in FĂŒhrung kommen wir nie. So geben wir den ersten Satz mit 20:25 an den TV Rheingold ZĂŒndorf II ab.

Egal, der erste Satz war zum Warmmachen. Wir sind bereit und wir wollen den Sieg. Durch Spielerwechsel gewinnen wir nochmal an Fahrtwind und erlangen die Oberhand. Die Gegnerinnen sind stark und wir dĂŒrfen uns nahezu keine Eigenfehler erlauben. Am Ende schaffen wir es nicht mit unserer vorab guten Leistung Stand zu halten, sodass auch dieser Satz 22:25 an die gegnerische Mannschaft geht.

Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben und drĂŒcken nochmal auf Reset – jetzt geht es um alles oder nichts. Ansage von den Trainern ist, weiter mutig zu spielen und Druck zu machen, denn schenken tun die Gegnerinnen uns nichts. Wir starten mit einer kleinen aber feinen Aufschlagserie durch unsere KapitĂ€nin Ramona Fester und sichern uns die ersten drei Punkte des Satzes. Diesen Vorsprung können wir doch nicht lange halten und die Gegnerinnen ziehen an uns vorbei. Unruhe und Chaos breitet sich auf dem Spielfeld aus, was uns noch weiter zurĂŒckwirft, sodass auch der letzte Satz mit 19:25 abgegeben wird.

Wir spielten ein starkes Spiel mit guten AufschlĂ€gen, tollen Abwehraktionen und grandiosen Angriffen, dennoch fehlte uns in allen drei SĂ€tzen der letzte Ruck den Sack zu zu machen, sodass wir uns den Platz an der Spitze vorerst nicht sichern konnten. Der Schmerz sitzt noch tief, doch wir waren nie bereiter, die RĂŒckrunde sowie auch die nĂ€chsten Spiele zu bestreiten und zu gewinnen.

Beim nĂ€chsten Spiel am 27.11. treffen wir auf den Deutzer TV – Tabellendritter. Um dem Aufstieg wieder nĂ€her zu kommen, gilt es in zwei Wochen einen Sieg nach Hause zu holen. Let’s fetz! 🎉