Am 13.11 fuhr die Oberligamannschaft des 1. FC Spich nach Essen, um an einem freundschaftlichen Wettkampf der Rheinlandligamannschaften teilzunehmen. In den zwei Jahren während der Coronapause hat sich nicht nur an den Übungen, sondern auch an den Mitgliedern der Mannschaft einiges getan. So kam zur Mannschaft Felix Schickedanz hinzu, welcher im letzten Jahr sein Medizinstudium in Köln begonnen hat und zuvor bereits in Freiburg turnerisch unterwegs war. Ebenso feierte Ilja Töws nach einiger Zeit Pause seine Rückkehr zur Mannschaft des 1. FC Spich, während man auf der anderen Seite auf Emre Tasdemir (Karriereende) und die Verstärkungen aus dem befreundeten Verein TV Weißkirchen verzichten musste.

Der Wettkampf begann für die Spicher Mannschaft am Boden, wo die Jungs trotz hoher Schwierigkeiten sauber durch Ihre Übungen kamen. Das Pauschenpferd zeigte sich wie so oft als das „Zittergerät“ im Turnen. Hier mussten die Spicher in zwei Übungen jeweils einen Absteiger in Kauf nehmen, einzig der Routinier Dmitrii Lavrinenco kam sauber durch seinen Vortrag. An den Ringen konnten sich die Spicher Jungs dann aber wieder fangen und lieferten saubere Übungen ab. Am Sprung, eines der starken Geräte der Mannschaft, konnten zwei solide Tsukahara in gestreckter Form präsentiert werden, ebenso ein neuer Sprung von Kevin Pfeiffer. Kevin zeigte zum ersten mal in einem Wettkampf einen Handstützüberschlag mit anschließendem Salto vorwärts. Der Barren verlief ebenfalls souverän, sowie angesichts der doch etwas dünnen Personaldecke an diesem Gerät, auch das abschließende Reck.

Am Ende des Wettkampfs stand für die Spicher Mannschaft ein guter zweiter Platz zu Buche, man musste sich lediglich der Mannschaft der KTV Ruhr-West (Landesleistungsstützpunkt NRW) geschlagen geben.

Abschließend lässt sich sagen, dass durchaus gute Übungen gezeigt wurden, allerdings auch noch einige Unsauberkeiten verbessert werden müssen, bis im nächsten Jahr hoffentlich wieder die Rheinlandliga in ihrer klassichen Form startet. Angesichts der relativ kurzen Vorbereitungszeit nach langer Pause fehlte hier und da noch etwas der gewohnte Schwierigkeitsgrad, gerade an den individuell weniger geliebten Geräten. Besonders am Pferd und am Reck liegt vor der nächsten Saison noch ein gutes Stück Arbeit vor der Mannschaft, dem sie sich aber optimistisch entgegen stellt.